Gebäudezertifizierung
Gebäudezertifizierung mit ÖGNI
Unabhängige Zertifizierung der Nachhaltigkeit Ihrer Immobilien
Tecno Office Consult bietet Gebäudezertifizierungen gemäß dem Kriterienkatalog der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) an - dem gegenwärtig modernsten und umfassendsten Zertifizierungssystem.
Wir haben eines der ersten Zertifizierungs-Projekte in Österreich erfolgreich abgeschlossen, und sind an der Entwicklung und Übertragung des Zertifizierungssystems nach Österreich beteiligt. Mit dieser umfassenden Erfahrung bieten wir Ihnen folgende Dienstleistungen an:
- Vollauditierung der Nachhaltigkeit Ihres Gebäudes gemäß dem Kriterienkatalog der ÖGNI
- QuickCheck Ihres Gebäudeportfolios hinsichtlich der Zertifizierungsmöglichkeiten
- Erstellung des Energieausweises
- Erstellung der Ökobilanz
- Betrachtung der Lebenszykluskosten
- Beratung bei Chemikalien- und Baustoffauswahl
- Erstellung thermischer Gebäudesimulationen
- Erstellung von Tages- und Kunstlichtsimulationen
- Durchführung von Blower-Door-Tests
- Durchführung von Gebäudethermographien
- Diverse bauphysikalische Berechnungen und Messungen
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an unsere ÖGNI-Auditoren:
- Dr. Dipl. Ing. Gernot Scherpke - Tel.: +43 1 3191281 0
- SC Markus Korbelik - Tel: +43 1 3191281 0 | E-Mail: korbelik@tecno.at
Allgemeines zu Gebäudezertifizierung
Die allgemeine Klimadebatte, strengere EU-Richtlinien zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und drohende Energiepreissteigerungen bewirken veränderte Anforderungen der Gebäudeplanung. Zunehmende Corporate Social Responsibility beeinflusst auch unmittelbar den Immobilienmarkt - die Forderung nach nachhaltigem Planen, Bauen und Bewirtschaften einer Immobilie braucht daher neues Denken und innovative Prozesse.
Diese Entwicklung, hin zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzept kann nur unter Berücksichtigung von ökologischen, ökonomischen und sozio-kulturellen Zusammenhängen erfolgen. Das Zusammenwirken von Bauphysik und Haustechnik, Energieeffizienz, Umweltwirkungen und Bauökologie sowie Nutzungskomfort muss bereits ab der Planungsphase betrachtet werden. Energieverbrauch, Wartungs- und Betriebskosten können die Zufriedenheit der Betreiber als auch der Nutzer einer Immobilie positiv beeinflussen.
Die Vorteile einer Zertifizierung sind:
- Erhöhung des Immobilienwertes
- Aktiver Beitrag zur Nachhaltigkeit und somit zum Klimaschutz
- Erhöhung von Planungs- und Kostensicherheit
- Klare Prozesse bei Planung, Errichtung und Betrieb
- Zeitersparnis während der Errichtung und damit eine Kostenreduktion
- Minimierung des Wertveränderungsrisikos
- Vermeidung hoher Investments für die Nachrüstung des Gebäudes bei möglichen Gesetzesverschärfungen
- Höhere Akzeptanz bei Umwelt- und Verbraucherorganisationen
- Imagegewinn für Eigentümer und Nutzer
- Positive Berichterstattung in der Presse
- Höhere Akzeptanz in der Öffentlichkeit
- Finanzierungsvorteile durch nachweisbar geringeres Risiko
- Sichtbare Demonstration vorbildlichen unternehmerischen Verhaltens (Corporate Social Responsibility )
- Produktivitätszuwächse der Mitarbeiter / bessere Gesundheit
- Vorteile in der Personalentwicklung durch positives Image
Ökobilanzierung von Gebäuden
Die Ökobilanz ist eine Methode zur quantitativen Bewertung der mit einem Produkt verbundenen Umweltaspekte und produktspezifischen potentiellen Umweltwirkungen (EN ISO 14040) und somit ein Mittel für die Gebäudebewertung, da sich die Kennwerte von Baumaterialien und Haustechnikkomponenten sehr einfach additiv zu Kennwerten von Gebäuden zusammenfassen lassen.
Lebenszykluskosten von Gebäuden
Immobilien kosten Geld – nicht nur bei der Errichtung. Die Kosten für den Betrieb sollten bereits in der Planungsphase für die gesamte Lebensdauer des Objekts mit berücksichtigt werden.
Studien belegen, dass die Kosten bei traditionell geplanten Bürogebäuden nur 20% für Planung und Errichtung ausmachen, aber Betrieb, Wartung und Instandhaltung für rund 80% verantwortlich sind. Hier ist Optimierung möglich!
Bei Wohngebäuden fallen im Durchschnitt 50% der Kosten bei Planung und Errichtung an, und 50% der Kosten im anschließenden Betrieb.
Durch rechtzeitige Betrachtung der Lebenszykluskosten einer Immobilie kann der Kostendruck im Betrieb signifikant entschärft werden. Je frühzeitiger diese Werkzeuge zum Einsatz kommen, umso höher ist der zur Verfügung stehende Handlungsspielraum, die Gesamtkostenbelastung von Immobilien zu senken – da nahezu alle Parameter des Bauwerks noch gestaltbar sind.
Konkret werden dabei die Aufwände für folgende Aspekte detailliert betrachtet und mit anerkannten Benchmarks verglichen:
- Herstellung des Gebäudes
- Versorgung mit Energie, Strom und Wasser
- Entsorgung von Abwasser
- Reinigung und Pflege von Gebäuden
- Bedienung, Inspektion und Wartung von Baukonstruktionen und technischer Gebäudeausrüstung
- Instandsetzungskosten von Baukonstruktion und technischer Gebäudeausrüstung sowie
- Kosten für Rückbau und Entsorgung
Sie erhalten die Einsparungen an Energie, Ressourcen und Betriebskosten strukturiert dargestellt – so wird die Entscheidungsgrundlage für den Bauherrn bzw. Immobilienbesitzer transparent und nachvollziehbar.
Nahezu alle heute etablierten Gebäude-Zertifizierungssysteme berücksichtigen die Thematik in der einen oder anderen Form. Durch den Einsatz moderner Werkzeuge wird die IfEA dem Anspruch gerecht, einen Beitrag zu Errichtung oder Modernisierung nachhaltigerer Gebäude zu leisten.


